Gesamtschule Osterfeld

Schule kultureller Vielfalt
 

Das Medienkonzept der Gesamtschule Osterfeld


Allgemeines

Die digitalen Medien verändern in einem raschen Tempo unsere Gesellschaft. Kompetenzen in der Nutzung der digitalen Medien stellen eine zentrale Schlüsselqualifikation dar, über die jede Schülerin und jeder Schüler beim Verlassen der Schule verfügen muss.

Als Medienkompetenzen lassen sich folgende Dimensionen benennen:

  • Bedienung und Anwendung verschiedener Medienangebote
  • Medieninformation und Medienrecherche zu unterschiedlichen Themenkomplexen
  • (Digitale) Kommunikation und Kooperation mit diversen Adressaten
  • Produktion und Präsentation eigener Medienprojekte
  • Bewertung der Wirkung und Darbietung von Medien

Der Computer und der Internetzugang ergänzen als multifunktionale Werkzeuge die „klassischen“ verfügbaren Medien der Schule. Sie erweitern die Möglichkeiten zeitgemäßen Unterrichts. Ein gelungenes Medienkonzept einer Schule muss alle für den Unterricht geeigneten Medien in den Blick nehmen, setzt seinen konzeptionellen Schwerpunkt allerdings auf digitale Medien.

Ziel ist es nachhaltige Medienkompetenzen zu vermitteln, die unsere Schülerinnen und Schülern befähigen den Ansprüchen der digital-geprägten Welt gerecht zu werden und den von ihnen gewünschten Platz in der Gesellschaft einzunehmen.

Technische Ausstattung der GSO

Computer im Unterricht sind schon lange fester Bestandteil der GSO. Heute verfügt die Gesamtschule Osterfeld über drei Computerräume (mit Beamern) und einen Schüler-Arbeitsraum (mit acht PC’s). Zwei Kursräume sind mit Smartboards ausgestattet. Ergänzend dazu verfügen einige Unterrichtsräume über Beamer. Die naturwissenschaftlichen Räume sind nach der Renovierung mit PC und Beamer ausgestattet. Für den Einsatz in beliebigen Unterrichtsräumen stehen fünf Notebooks und tragbare Beamer zur Verfügung. Die Lehrerzimmer besitzen jeweils mindestens einen PC-Arbeitsplatz mit Drucker. Alle digital erschlossenen Räume verfügen über einen Anschluss zum pädagogischen Netzwerk der Schule. Zusätzlich existiert im Schulgebäude noch ein Verwaltungsnetz mit Rechnern für das Sekretariat und die erweiterte Schulleitung.

Der Zugang zu den Computerräumen ist für alle Schüler/innen nur unter Aufsicht einer Lehrperson gestattet. Schülerinnen und Schüler der Sek. II können jederzeit und ohne Aufsicht den Schüler-Arbeitsraum nutzen.

Digitale Medien im Unterricht

An unserer Schule gibt es in der Sek. I das Ergänzungsstundenfach Informatik und das neu eingeführte Fach „Medienbuddys“ für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse. In der Sek. II wird Informatik als reguläres Fach unterrichtet. Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 wird im Fach Gesellschaftslehre die schrittweise Erarbeitung der Anforderungen des Medienpasses erprobt und anschließend evaluiert. Im 9. Jahrgang findet im Fach Arbeitslehre Wirtschaft ebenfalls mit Beginn des Schuljahres 2017/18 ein zweimonatiges modulares Projekt statt, welches gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die digitalen Anforderungen an eine erfolgreiche Bewerbung erarbeitet. In der Projektwoche der EF (11. Jahrgang) werden die medialen Grundanforderungen für ein erfolgreiches Gelingen der Sek. II vermittelt.

Durch die neuen curricularen Vorgaben ist die Nutzung der „modernen“ Medien für alle Fächer vorgeschrieben. Dies erfordert ein zunehmendes Lernen mit und durch digitale Medien. So soll sowohl die Vermittlung der Unterrichtsinhalte adressatenorientiert besser gelingen als auch der eigenständige Umgang mit modernen Medien geschult werden. Der Einsatz moderner Medien sollte dabei dosiert und sinnvoll den „klassischen“ Unterricht erweitern und nicht Selbstzweck sein. Die (Weiter-) Entwicklung dieser Inhalte im Detail (Verknüpfung mit Unterrichtsinhalten, Unterrichtsorganisation einschließlich der Planung von Zeitressourcen, Fortbildungsbedarf durch schulinterne und schulexterne Kräfte) liegt in der Hand der damit befassten Fachgruppen und des Medienbeauftragten.

Diesem Anspruch trägt auch die Möglichkeit des Einsatzes der eigenen Smartphones der Schülerinnen und Schüler Rechnung, die dieses zweckgebunden im Fachunterricht einsetzen dürfen. Der Einsatz ist in der Handynutzungsordnung der GSO, die jede/r Schüler/in unterschreiben muss, geregelt. Im Rahmen von Bring-Your-Own-Device (BYOD) ist es den Lehrkräften möglich, eigene Tablets und Laptops in ihrem Fachunterricht zu nutzen.

Ausblick

Primäres Ziel bezüglich der Ausstattung ist die weitere digitale Erschließung der GSO. Dabei gilt es in Absprache mit dem Schulträger zu überlegen welche Anschaffungen sinnvoll erscheinen. Der Ausstattung mit einem ganzflächigen, schnellem Netzwerk (auch WLAN), Beamern in allen Unterrichtsräumen und der Einsatz von Tablets in Klassensatzstärke erscheinen uns angesichts der Größe der GSO als erforderlich, um die zuvor beschriebenen Kompetenzen effektiv vermitteln zu können.

Im didaktischen Konzept der GSO gilt es, den Einsatz digitaler Medien fest im Unterricht der Lehrkräfte zu verankern. Die medialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sollen schrittweise erweitert werden und, wenn möglich, dokumentiert („Medienpass“) werden. Dabei gilt es zu beachten, dass bestehende Konzepte hinsichtlich ihrer Wirkung evaluiert werden und neue Konzepte sinnvoll und bedarfsorientiert entwickelt und im didaktischen Konzept verankert werden.