Gesamtschule Osterfeld

Schule kultureller Vielfalt
 

Stadtradeln - Radeln für ein gutes Klima

 

 

Schülerinnen und Schüler der GSO radeln gemeinsam mit der Beigeordneten der Stadt Oberhausen Frau Elke Münich (Familie, Bildung und Soziales)

Rund 30 Personen machten sich am Donnerstag, den 21. Juni 2018 gemeinsam auf, mit dem Fahrrad einen Teil von Oberhausen zu erkunden. Das gemeinsame Interesse am Radfahren sei der Anstoß gewesen, eine solche Aktion ins Leben zu rufen, verrieten Elke Münich (Beigeordnete der Stadt Oberhausen für den Bereich Familie, Bildung und Soziales) und Carsten Kühn (Schulleiter der Gesamtschule Osterfeld) den Schülerinnen und Schülern zweier Sport-Leistungskurse, die an der Aktion teilnahmen. Bei zunächst grauem, später auch sonnigem Himmel ging es vorbei an der Burg Vondern über den Rhein-Herne-Kanal, an dessen Ufern man bis zur Stadtgrenze Essen radelte. Nach erneuter Überquerung des Kanals ging es am anderen Kanalufer zurück – vorbei an Gasometer und Kaisergarten bis zur Anlage des Stadt Sportbundes an der Lindnerstraße, wo ein Kollege bereits Getränke und Snacks bereithielt, um die fleißigen Fahrer auch für den zweiten Teil der Tour zu stärken. Diese Pause bot dann auch Gelegenheit für diverse Gespräche der Schülerinnen und Schüler mit Frau Münich, die großes Interessen zeigte und den Austausch mit den Jugendlichen sichtbar genoss. Aber auch für die Schülerinnen und Schüler boten die Gespräche ganz neue Perspektiven auf Schule in Oberhausen.

Auf diese Weise erfrischt ging es weiter: am Westfriedhof vorbei Richtung Buschhausen wartete mit der kleinen Emscher schon das nächste Gewässer, das man dann allerdings der ehemaligen HOAG-Trasse folgend wieder verließ, um in Forsterbruch die Gleise zu überqueren und durch Wiesen und Felder hindurch zurück nach Osterfeld zu fahren. Nach Umfahren der Olga und kurzem Stopp an der Gedenkstätte für das ehemalige Zwangsarbeiterlager, welche die GSO mit ihrem Projektkurs im Fach Geschichte vor drei Jahren ins Leben gerufen hat, ging es dann zurück zu Gesamtschule. Dort wartete in der Mensa bereits ein kleiner Imbiss, mit dem die fleißigen Radfahrer sich stärken konnten.

Neben dem Spaß verfolgten die Initiatoren hiermit aber auch ein ernstzunehmendes Ziel: Man wollte im Rahmen des Schulprogramms „Bildung und Gesundheit“ gemeinsam beim diesjährigen Stadtradeln ein Zeichen für mehr Klimaschutz und Radverkehrsförderung setzen. Und so warb Frau Münich – selbst passionierte Radfahrerin – bei den Schülerinnen und Schülern für die Nutzung des Rades auch für den Schulweg – was sich der eine oder andere nach dem heutigen Tag vielleicht noch einmal überlegen wird!