Gesamtschule Osterfeld

Schule kultureller Vielfalt
 

SV-Fahrt im April 2018.

Am Wochenende vom 20.04 auf den 21.04.2018 verbrachte die Schülervertretung gemeinsam mit Frau Rohr unsere SV-Fahrt in Duisburg Wedau. Dort nutzten wir intensiv die Zeit, um anstehende Projekte für die Schule und diverse andere Dinge zu organisieren, diskutieren und zu planen. Hierbei konnten wir als Schülervertreter uns noch besser kennenlernen und hatten gemeinsam viel Spaß. Das machte das Arbeiten gemeinsam gleich viel einfacher und entspannter.

Unser Ausflug startete am Freitag um 13.15 Uhr an der Jugendherberge in Wedau. Dort haben wir unser Wochenende mit einem Mittagessen im Freien begonnen- dazu muss gesagt werden, dass wir wundervolles Wetter hatten. Nachdem wir in die Jugendherberge eingecheckt sind, haben wir uns in Arbeitsgruppen eingeteilt, die aus etwa 4-5 Personen zusammengesetzt waren. Die Gruppen beschäftigten sich mit verschiedenen Projekten, die sie gemeinsam ausarbeiteten. Dabei haben wir besonders darauf geachtet, auf die Wünsche der Schülerinnen und Schüler einzugehen und haben ebenfalls eigene Ideen entwickelt und mit eingebracht. Nach unserer ersten Arbeitsphase gingen wir gegen Abend in einem italienischen Restaurant namens „Mezzomar“ essen. Das Restaurant lag genau am Wasser in Wedau und ermöglichte uns einen schönen Ausblick. Auch ehemalige SV Schüler, die bereits im vergangenen Jahr ihr Abitur gemacht haben, stießen zum Austausch am Abend dazu. Nachdem wir gemeinsam gegessen und viel geredet hatten, kehrten wir zurück zur Jugendherberge und verbrachten den Rest des Abends damit, Gesellschaftsspiele wie Tabu und Pantomime zu spielen. Da es nochimmer warm war, konnten wir dies draußen auf der Wiese machen. Irgendwann waren alle so erschöpft, dass wir schlafen gingen, um dann mit viel Kraft und Motivation in den nächsten Tag starten zu können.

Der Samstag startete bei uns um 8.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach haben wir unseren Tagesablauf besprochen und gestaltet. Als erstes ging es für die SV ziemlich sportlich zu. Frau Rohr dachte sich nämlich eine Rallye für uns aus. Diese verlief um die Regattabahn und führte uns unter anderem auf einen Spielplatz. Einmal wieder Kind sein, auch wenn die Blicke der anderen - wirklich kleinen Kinder - unvergesslich waren. Frau Rohrs erste Aufgabe bestand darin, eine Sandburg zu bauen. Wir scheuten uns nicht und hatten am Ende zwei schöne SV-Sandburgen. Die zweite Aufgabe hatte ebenfalls etwas mit dem Spielplatz zu tun, denn wir hatten die Aufgabe auf ein Klettergerüst zu klettern und von dort aus 3 mal laut „GSO“ zu rufen. Auch hier waren die Blicke der anderen Kinder und Eltern unbezahlbar: Drei Jugendliche, die mit größter Mühe auf ein Klettergerüst steigen und laut Dinge rufen, während sie eine Performance vollziehen. Aber auch hier waren wir mit vollem Elan dabei und hatten großen Spaß bei der Sache. Daran sieht man, was wir für ein starkes Team wir sind, denn für unsere Schule machen wir die verrücktesten Dinge. Kreativ wurde es vor allem bei der Aufgabe drei Gegenstände zu sammeln, die wir mit der SV verbinden. Ob der Stein, der für Stabilität steht oder das Haargummi, das die Flexibilität der SV repräsentiert – unserer kreativen Metaphorik war kein Ende gesetzt.

Danach haben sich die Gruppen noch einmal zusammengesetzt, haben ihre Projekte fertig gestellt und bei Bedarf noch etwas verbessert. Wir haben ebenfalls gemeinsam an einem Promotion-Video gearbeitet, an dem wir großen Spaß hatten. Das Video soll unsere Arbeit und die Funktion der SV für alle auf einen Blick verständlich machen. Gegen 14.00 Uhr sollte es dann in den Kletterpark „Tree to tree“ gehen. Auch an diesem Tag hatten wir Glück mit dem Wetter. Dem Kletterpark entgegneten wir mit gemischten Gefühlen, einige mit totaler Vorfreude und großer Motivation, andere hingegen mit Muffensausen und einem unwohlem Gefühl. Trotz allem haben wir es alle durch gemeinsames Stärken und gegenseitigen Zuspruch durch den anstrengenden, sehr hohen aber trotzdem spaßigen Parcours geschafft. Das Ende des Parcours war das große Highlight, wofür sich die Anstrengung definitiv gelohnt hatte! Am Ende des Parcours führte nämlich eine Seilbahn, an der man sich quasi runter rutschen lassen musste, quer über die Regattabahn. Das Wetter, der Adrenalinkick und diese schöne Aussicht waren alle Schweißtropfen wert.

Insgesamt hatten wir gemeinsam viel Spaß. Wir als SV konnten uns besser kennenlernen und haben Freundschaften geschlossen und vertieft. Dieses Wochenende hat uns allen gezeigt, was Teamwork bedeutet und was wir damit bewirken können. Wir haben an diesen zwei Tagen durch hohen Fleiß sehr viel auf die Beine stellen können, was hoffentlich positive Auswirkungen auf die GSO haben wird. Nun können wir noch viel gezielter an neuen Dingen arbeiten und wir freuen uns darauf, unsere erarbeiteten Projekte umsetzen zu können.

Ein Schülerbericht von Angelina Sahiti (11c)

Video von Daniel Danso