Gesamtschule Osterfeld

Schule kultureller Vielfalt
 

Kin-Ball-Erfolg: Von Null auf Hundert in nur einem Schuljahr

  

Das Kin-Ball Lehrerteam hat es innerhalb von einem Schuljahr bis zum Deutschlandpokal des Kin-Ball Verbands geschafft.

 An einem Nachmittag nach den Sommerferien 2016 lud Trainer und Sportlehrer Herr God interessierte Kolleginnen und Kollegen in die Sporthalle ein, um ihnen den in Deutschland noch recht unbekannten kanadischen Sport Kin-Ball näher zu bringen. Seit diesem ersten Training waren alle Teilnehmer angefixt und versuchten, wann immer es möglich war, ein Training am Nachmittag einzurichten. Durch den wachsenden Teamgeist und die hohe Motivation der Spielerinnen und Spieler inspiriert schlug Herr God nach wenigen Trainingseinheiten vor, sich für den Deutschland-Pokal des Deutschen Kin-Ball Verbands anzumelden.

So kam es, dass sich am Freitag dem 19.05.2017 schließlich der 9-köpfige GSO Kin-Ball-Squad im Teambus auf die Reise nach Saarlouis im Saarland machte, um sich der Herausforderung zu stellen.

Nach intensiven Strategiebesprechungen am Freitagabend startete das Team am Samstag zunächst mit einem vierstündigen Training mit dem Kin-Ball Team des TuS Wiebelskirchen. Es ist vor allem den Tipps und Tricks dieses Teams zu verdanken, dass sich der GSO Kin-Ball-Squad am darauffolgenden Sonntag auf den dritten Platz spielte.

Um 8.00 Uhr am Sonntagmorgen war es dann schließlich so weit: die fünf teilnehmenden Teams - darunter der belgische Meister in der Kategorie Mix, der Kin-Ball Club Hannut-Licent - liefen in die Halle ein und das Turnier begann mit dem traditionellen Ruf „OMNIKIN“. Mit dem teameigenen Schlachtruf Ruhrpott !  - Watt?! – Kin-Ball Squad! motivierte sich das Lehrerteam vor jedem Spiel erfolgreich aufs Neue.

Wie auch die Sportart an sich sehr fair und teamfokussiert, so war auch das Miteinander aller teilnehmenden Kin-Ball Teams. Es wurde gemeinsam angefeuert, Ratschläge ausgetauscht, gegessen und gelacht. Mit dem bereits fortgeschritteneren Team aus dem Saarland wurde sogar eine Kooperation mit den Kin-Ball-Spielerinnen der GSO angedacht: denn die Frauennationalmannschaft sucht nach Verstärkung.

Am Ende kämpfte sich das als Außenseiter angetretene GSO-Team ins Finale und konnte mit einem mehr als zufriedenstellendem 3. Platz zurück in Richtung Oberhausen starten. 

Die neusten Entwicklungen des GSO Teams können ab sofort auch auf der Facebookseite (GSO Kin-Ball Squad) verfolgt werden.

Info: Kin-Ball ist ein koordinatives Spiel aus Kanada und die einzige Sportart auf der Welt, bei der sich drei Mannschaften mit je vier Spielern gleichzeitig auf dem Spielfeld befinden. Der Wert und die Regeln des Spiels liegen in der Förderung des Zusammenspiels und der Teamarbeit. Sportlichkeit steht im Vordergrund – Körperkontakt und verbale Attacken werden nicht geduldet.